Voices
Voices

News

22.03.2015 15:35

Marco Frei in der NZZ

Wer ein anderes Salzburg abseits der bekannten Konzertsäle erleben wollte, wurde in die höhlenartigen «Kavernen» geführt oder in das alternative Kulturzentrum «Arge», den Carabinieri-Saal der Alten Residenz und das Museum der Moderne. Diese Orte hat Hoffmann für die Biennale erschlossen. Sie eignen sich vortrefflich gerade für die szenisch-musiktheatralischen Mischformen, die Hoffmann in Salzburg stärkte. Sie machen sich in Salzburg rar, und das gemischte, auch junge Publikum bestätigt, dass neue Musik keineswegs eine Nische für Spezialisten ist. Schnell hat sich das junge Festival in der internationalen Szene einen Namen gemacht.

Marco Frei in der Neuen Zürcher Zeitung, 18. März 2015

21.03.2015 18:08

Sascha-Alexander Todtner in Drehpunktkultur

Groteske Situationen voller Komik und Humor, die man in einem der Meisterwerke der Vokalmusik nach 1945 gar nicht erwartet hätte, werden von Wantoch-Rekowski kongenial in Szene gesetzt. Die babylonische Sprachverwirrung wurde von den fünf Schauspielern der Compagnie Lucilia Caesar nicht nur musikalisch tadellos und hervorragend aufgeführt, sondern vor allem schauspielerisch genial und leidenschaftlich absurd dargestellt. Schon das Verziehen der Mundwinkel einer Schauspielerin oder die mechanischen Bewegungen zaubern dem Publikum ein Schmunzeln ins Gesicht... Das Publikum in der fast ausverkauften ARGE belohnte dieses Highligt der diesjährigen Salzburg Biennale mit tosendem Applaus.

Sagt Sascha-Alexander Todtner in Drehpunktkultur

 

09.03.2015 21:50

Heidemarie Klabacher in Drehpunkt Kultur

Manchmal fühlt man sich wie ein Betrachter des Sternenhimmels vor den Erkenntnissen von Kopernikus und Galilei. Man ist sich sicher, dass hinter diesen zauberhaften Laufbahnen und Konjunktionen ein geheimer Plan steckt, dem man ahnt, aber nicht ganz begreift. Schönheit muss ja nicht immer verstanden werden, um als Schönheit zu gelten. Der Mann am Dirigentenpult, der Komponist des Werkes, José Maria Sanchez-Verdú, muss diesen Plan kennen, und auch speziell die Sänger, die von verschiedenen Ecken des Raumes auswendig auf den Schlag präzise einsetzen.

Dietmar Rudolf in seiner Kritik von ATLAS (13.3.2015)

 

 

09.03.2015 19:52

Stimmen zum ersten Festivalwochenende

 

"Reizvolles Material zum "Nachsitzen" Europas in Sachen Harry Partch" schreibt Heidemarie Klabacher heute im STANDARD über unseren Eröffnungsabend:

http://derstandard.at/2000012652992/Museales-mit-Schwung