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Salzburg Biennale

The Weekend of Movies


Wir laden Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen ein, eine kleine Sequenz von maximal 10 Minuten aus einem vorgegebenen Stummfilm klanglich umzusetzen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Zwei Möglichkeiten der Realisierung stehen offen und werden differenziert bewertet:

a) Erstellung einer Tonspur

b) Erstellung eines Klangkonzepts, das auch live präsentiert werden kann.

Das Videomaterial erhalten Sie nach der Anmeldung.

Anmeldung: bis 30. Oktober 2010
Einsendung von DVDs und einer kurzen Beschreibung des künstlerischen Beitrags durch das Team (maximal 200 Wörter) bis 15. Januar 2011 an:

Dr. Michaela Schwarzbauer
Universität Mozarteum Salzburg
Abteilung für Musikpädagogik
Mirabellplatz 1
A-5020 Salzburg
Kennwort: Biennale

Teilnahmeberechtigt sind Schülergruppen und Schulklassen aller Schulstufen der Sekundarstufen 1 und 2.

Die besten Beiträge werden im Rahmen der Biennale in der Zeit zwischen 3. und 6. März in der Universität Mozarteum Salzburg präsentiert.



BEWERTET WERDEN

  • der gezielte und abwechslungsreiche Einsatz von Klängen und Geräuschen
  • die Abstimmung zwischen Bild und Klang
  • die Unterstützung des szenischen Verlaufs durch Klänge und Geräusche
  • die Beschreibung des künstlerischen Beitrags durch das Team

Hinweise für Lehrende

Es soll keineswegs darum gehen, mit Hilfe einer Tonspur eine Geschichte möglichst naturalistisch zu erzählen, indem etwa den Akteuren Worte in den Mund gelegt werden. Vielmehr wollen wir einladen, Atmosphärischem nachzuspüren, sich auf den Rhythmus in der Folge von Bildern, im Spiel mit Nähe und Ferne, im Perspektivenwechsel einzulassen.

Gesichtspunkte, die klangliche Realisierungen leiten können, wären etwa

  • die Wahl der Bildausschnitte,
  • der Wechsel zwischen Nahaufnahme und dem Blick in die Ferne,
  • Veränderungen des Standpunkts des Zusehers durch die spezifische Kameraeinstellung (z.B. Frosch- oder Vogelperspektive),
  • Überraschungsmomente, die sich insbesondere durch Möglichkeiten der Montage erschließen…

Der Klang vermag in diesem Zusammenhang Optisches zu unterstützen, kann aber auch als Mittel der Kontrastierung eingesetzt werden und so z.B. Groteskes verstärken. Der Fantasie, im Einsatz des Akustischen Pendants zum optischen Eindruck zu schaffen, sollen keine Grenzen gesetzt werden: Das Spiel mit Sprache und Körperinstrumenten, Geräuschen, aber auch Stille kann hier ebenso Platz finden wie der Einsatz von Instrumenten und Singstimmen.

 
Salzburg Biennale | T +43 (662) 840199
office[at]salzburgbiennale.at
 
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